SICHERES ZUHAUSE

Alarm-Spezial I Einbruchmeldeanlage

ALARM-SPEZIAL

Sicheres Zuhause

Vorwort und ZWECK !

Die gewünschte 100 % Sicherheit gibt es nicht für das eigene Zuhause, aber auch nicht im täglichen Leben.( Zitat: Innenminister Reul ). Man kann aber durchaus zu 98 Prozent das eigene Heim absichern.

Im Vordergrund sollte allerdings die mechanische Absicherung sein. Türschlösser, Rolladenvorrichtungen, Keller u. Eingangsbereiche.

Zusätzlich kommt dann die elektronische Absicherung in Frage. Ein gutes Alarmsystem kann Nachbarn, Sicherheitsdienst oder die Polizei informieren. Zum Thema Alarmsysteme gibt es nachfolgend weitere Informationen...


Zunächst sollte man sich erst mal darüber klar werden ob man eine herkömmliche kabelgebundene Anlage oder eine funkgesteuerte Alarmanlage installieren möchte. Diese Antwort ist gewöhnlich einfach, denn eine kabelgebundene Anlage verursacht einiges an Installationsaufwand, quasi zu allen Fenster und Türen müssen Leitungen verlegt werden. In der Regel ist das nur bei einem Neubau oder einer Neurenovierung einer Wohnung oder eines Hauses praktikabel, daher entscheiden sich die meisten Anwender beim Nachrüsten einer Alarmanlage heute für eine per Funk gesteuerte Alarmanlage.

Die Installation ist wesentlich bequemer und auch einfacher möglich.

Dennoch muss man wissen, dass kabelgebundene Anlagen eigentlich die sicheren Anlagen sind. Hat man beide Möglichkeiten und ist das Sicherheitsbedürfnis besonders groß, sollte man durchaus auch Kabel in Erwägung ziehen. Es gibt allerdings heute auch Funk-Alarmanlagen die zusätzlich einen Anschluss für kabelgebundene Zonen besitzen.


Die Komponenten

Eine Alarmanlage hat nur einen Nutzen, wenn man den Alarm auch rechtzeitig bemerkt. Für diesen Zweck sollte natürlich eine Innensirene vorhanden sein. Heute werden oft sogenannte Piezo-Schallgeber oder Piezo-Sirenen eingesetzt. Diese Sirenen machen meistens einen sehr schrillen Alarm und können einem richtig im Ohr weh tun, wenn man sehr nahe daran ist. Aber lassen sie sich davon nicht täuschen, außen wird man oft von der Innensirene nichts mehr hören. Das Ziel der Innensirene besteht darin, sie aus dem Schlaf zu wecken bzw. um den Einbrecher zu verscheuchen.

Professionelle Einbrecher lassen sich leider nicht immer von Innensirenen beeindrucken, insbesondere wenn diese davon ausgehen dass niemand Zuhause ist. Sie werden versuchen diese zu deaktivieren oder einfach mit einem Kissen, Decke etc. schalldicht abzudecken.

Daher wird empfohlen eine zusätzliche Außensirene und nach Möglichkeit auch noch eine zweite oder dritte Innensirene zu installieren .Beides wird zu den meisten Alarmanlagen als Option angeboten, wir listen diese  optionalen Artikel meist in unseren Tests und Vorstellungen auf.

Die Außensirene hat den Sinn, das Umfeld, also z.B. die Nachbarn, auf den Alarm aufmerksam zu machen. Eine laute Außensirene dürfte die meisten Einbrecher schon mehr beeindrucken als eine Innensirene, denn auch sie wissen dass jetzt eventuell andere Bewohner auf sie aufmerksam werden. Natürlich muss man auch hier bei der Montage darauf achten, dass die externen Außensirenen möglichst an einer Stelle angebracht werden, die von Einbrechern nicht so leicht erreicht werden kann. Ansonsten werden natürlich Einbrecher versuchen diese zu deaktivieren. Oft wird von professionellen Einbrechern beispielsweise einfach Bauschaum in einen Schlitz der Sirene eingespritzt. Die Sirene wird dadurch fast nicht mehr höhrbar ohne dass ein eventueller Sabotage Kontakt ausgelöst wird. Dem sollten Sie unbedingt entgegenwirken indem die Sirene in größere Höhe angebracht wird. Natürlich sollten Sie dann auch dafür sorgen, dass Leitern oder andere Kletterhilfen nicht unbedingt in unmittelbarer Nähe erreichbar sind.
Weitere Innensirenen erschweren dem Einbrecher zusätzlich das schnelle Deaktivieren aller Schallquellen, so dass die Chance eines Abbruchs des Einbruchs steigt.


Die Komponenten

Bewegungsmelder sind sehr beliebt bei Alarmanlagen, da sie einfach an die Wand geschraubt werden und dann gleich einen ganzen Raum überwachen. Bewegungsmelder kann man auch durchaus empfehlen, aber achten Sie  darauf wo sie ihn anbringen. Veränderliche Wärmequellen oder auch  Haustiere können unter Umständen zu einem unerwünschten Fehlalarm  führen. Es gibt zwar auch Bewegungsmelder die Tiere ignorieren sollen,  allerdings ist hier Vorsicht geboten, manchmal detektieren diese dann auch keine kriechenden Personen mehr. 

Besser ist es normale Bewegungssensoren in Räumen einzusetzen, die für Tiere verschlossen sind, zum Beispiel auch Kellerräume. Auch da sollte man auf offene Fenster oder andere Quellen, welche die Raumtemperatur punktuell beeinflussen könnten, achten. Sie sind immer wieder der Grund für einen Fehlalarm. Behalten Sie einfach bei der Anbringung im Hinterkopf, dass Bewegungsmelder auf schnelle punktuelle Temperaturveränderungen reagieren, beispielsweise die Körpertemperatur eines Menschen der vorbeigeht – Menschen selbst werden nicht wirklich erkannt.

Wenn man dies jedoch bei der Anbringung beachtet, arbeiten auch Bewegungsmelder oft sehr zuverlässig. Auch hier sollte man an die Batterielaufzeit denken, mindestens ein halbes Jahr sollte eine Batterie schon ausreichen. Das übertreffen aber die meisten guten Funk-Bewegungsmelder erheblich, so dass hier ein Netzbetrieb nicht unbedingt nötig ist.


Die Komponenten

Auch wenn Bewegungsmelder bequem sind, sollte man dennoch an jedem Fenster einen Fensterkontakt und an jeder Außen- oder Vorbau-Tür einen  Türkontakt anbringen. Auch diese gibt es ja in Funk-Varianten mit  Batterie, so dass keinerlei Kabel gelegt werden müssen. Das Anbringen ist ebenfalls meistens sehr einfach, oft reicht das Ankleben aus. Solche Kontakte sind gewöhnlich zuverlässiger als Bewegungsmelder und erkennen das Öffnen von Türen oder Fenstern frühzeitiger. Oft hält hier die  Batterie auch ein oder sogar mehrere Jahre durch, so dass man sich um  diese nicht kümmern muss. Zudem sind das oft die günstigsten Melder bzw. auch Sensoren genannt.

Beachten Sie, dass es unterschiedliche Arten von Kontakten gibt. Bei sehr günstigen Anlagen lösen diese nur aus, wenn ein Fenster geöffnet oder geschlossen wird. Das heißt, der aktuelle Status ob das Fenster im aktuellen Moment offen oder zu ist, wird nicht an die  Alarmanlagen-Zentrale gemeldet. Vorteil: Dies erhöht gewöhnlich die Batterielaufzeit! Nachteil: Dies kann dazu führen, dass man ein Fenster versehentlich offen hat und dennoch die Alarmanlage scharf schalten kann. 

Auch eine Videoüberwachung für die Zertifizerung des Alarms kann nützlich sein !


Die Komponenten

Rauchmelder sind ja schon eine ganze Weile Vorschrift! Natürlich macht auch ein Rauchmelder der mit der Alarmanlage verbunden ist Sinn, insbesondere dann wenn die Alarmanlage mit Internet oder Telefon verbunden ist und im Alarmfall eine Person anrufen kann.

Die Komponenten

Im Falle eines Einbruchs wird eine entsprechende Nachricht auf das Mobiltelefon geschickt. Es gibt auch Vernebelungsanlagen, die in einer Minute das gesamte Objekt mit Rauch ausfüllen, damit der Einbrecher die Orientierung verliert.

Preise

Für ein gutes Alarmsystem mit kompletter Absicherung der Wohnung startet man bei ca. 1800,- Euro ( je nach Anzahl Räume) !