Nordrhein Westfalen und der Umgang mit dem Hitzeschutz

› Veröffentlicht am 11.07.2026 I Lesedauer ca. 3 Minuten


Laut Schätzungen des RKI gab es in NRW seit Jahresbeginn 1.000 Hitzetote. Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) hält angesichts der Extremhitze zusätzliche Maßnahmen zum besseren Schutz der Bevölkerung für notwendig. 

Doch was braucht es, damit Krankenhäuser und Pflegeheime besser auf extreme Hitze vorbereitet sind? Seit der letzten Hitzewelle wird dieses Thema leidenschaftlich diskutiert. Doch wer übernimmt die Finanzierung? Programme für den Kampf gegen die Klimafolgen gibt es viele, zum Beispiel den "NRW-Plan für gute Infrastruktur". Das spezielle Programm "Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen" hat der Bund aber gestoppt. Geld gibt es aktuell vor allem für Hitzeschutz wie Dachbegrünung, Beschattungsanlagen oder Trinkwasserbrunnen. Aber nicht für Klimaanlagen in Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

Gefährdete Personen unterstützen

Ältere, Babys, Kleinkinder, Schwangere, chronisch kranke Menschen, alleinlebende oder pflegebedürftige Personen sowie Menschen mit Abhängigkeitserkrankungen und Menschen, die auf der Straße leben, sind besonders gefährdet.