Blutpender gesucht.
› Veröffentlicht am 14.05.2026 I Lesedauer ca. 4 Minuten
Blutspender werden ständig gesucht, weil Blutkonserven nur sehr kurz haltbar sind, der Bedarf hoch ist und nicht künstlich hergestellt werden kann. Jeden Tag werden deutschlandweit etwa 15.000 Blutspenden benötigt.
Hier sind die Hauptgründe für den ständigen Bedarf:
Begrenzte Haltbarkeit: Blutspenden sind nicht unbegrenzt lagerfähig. Während rote Blutkörperchen etwas länger haltbar sind, sind Blutplättchen (Thrombozyten) nur etwa vier Tage haltbar. Daher müssen die Vorräte alle 6 Wochen erneuert werden.
Hoher täglicher Bedarf: Bei Unfällen, Krebsbehandlungen, Organtransplantationen oder Operationen wird dringend Blut benötigt. Allein in Bayern werden täglich rund 2.000 Blutkonserven benötigt.
Keine künstliche Alternative: Blut kann nicht künstlich hergestellt werden, weshalb man auf menschliche Spenden angewiesen ist.
Demografischer Wandel: Die Zahl der regelmäßigen Spender sinkt, da viele ältere Spender aus gesundheitlichen Gründen wegfallen und nicht genug junge Menschen nachrücken.
Saisonale Engpässe: In Ferienzeiten oder während der Erkältungs- und Grippewellen gehen weniger Menschen Blut spenden.Versorgungssicherheit: Um Engpässe zu vermeiden, müssen die Lagerbestände konstant hochgehalten werden, insbesondere bei der Blutgruppe 0-negativ, die universell einsetzbar ist.
Spenden..aber wo:
Blutspendetermine erhalten Sie beim Deutschen Roten Kreuz, Caritas, Malteser und andere Hilfsorganisationen.
Fragen Sie danach !
Dafür

Das wichtigste Argument fürs Blutspenden ist, dass Du Patienten mit Deiner Blutspende helfen und sogar Leben retten kannst. Mit einer einzigen Vollblutspende kann bis zu drei Patienten geholfen werden. Denn nach der Blutspende werden die einzelnen Bestandteile in Erythrozyten (rote Blutkörperchen), Thrombozyten (Blutplättchen) und Blutplasma aufgeteilt. Da die drei Blutbeutel bei unterschiedlichen Patienten eingesetzt werden können, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du mit einer Spende zur Rettung von drei Leben beitragen kannst, sehr hoch. Das Wissen, etwas Gutes getan zu haben, verleiht vielen Spendern ein Hochgefühl nach getaner Spende. Dieses Phänomen nennt man auch den „Warm Glow“.

