Naturschutzregeln an der Ostsee

09.04.2026 - 4 Minuten Lesedauer

Wer 2026 an die Ostsee reist, sollte genauer hinschauen: Seit März gelten in Teilen von Schleswig-Holstein neue, deutlich strengere Regeln und die können für Urlauber:innen schnell teuer werden. Grund für die neuen Regeln ist die starke Belastung der Ostsee, die seit Jahren zunimmt. Zu viele Nährstoffe aus der Landwirtschaft, steigende Temperaturen und menschliche Eingriffe setzen dem empfindlichen Ökosystem zu. Jetzt reagiert die Politik mit neuen Meeresschutzgebieten.


Grund für die neuen Regeln ist die starke Belastung der Ostsee, die seit Jahren zunimmt. Zu viele Nährstoffe aus der Landwirtschaft, steigende Temperaturen und menschliche Eingriffe setzen dem empfindlichen Ökosystem zu. Jetzt reagiert die Politik mit neuen Meeresschutzgebieten.

Ostsee bekommt drei neue Schutzgebiete

Konkret wurden drei große Flächen unter Schutz gestellt: die südliche Hohwachter Bucht, die Geltinger Bucht bis zur Schleimündung und die Ostsee westlich von Fehmarn.

Während Schwimmen und Tauchen weiterhin erlaubt sind, wird es für Angel-Fans deutlich komplizierter: Angeln vom motorisierten Boot ist in vielen Bereichen verboten. Auch vom Paddelboot darf oft nicht mehr geangelt werden, die großflächige Fischerei ist komplett untersagt. Angeln vom Ufer aus soll hingegen weiterhin erlaubt sein.